Fit für den Weg zum Realtime Enterprise?

Benjamin Franklin wusste es bereits 1748: „Zeit ist Geld“. Und bis heute hat dieses Sprichwort nicht an Aktualität verloren. Ganz im Gegenteil – Leadership im Zeitwettbewerb wird immer mehr zum zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Die Entwicklung geht hin zum Realtime Enterprise, d.h. Geschäftsprozesse mit Kundeninteraktion müssen in Echtzeit stattfinden. Konsequenz sind veränderte Anforderungen an die Prozessorganisation und eine zunehmende Relevanz des Business Process Managements (BPM).

In der Vergangenheit wurden die einzelnen Funktionsbereiche eines Unternehmens oft isoliert voneinander betrachtet und optimiert. BPM geht den entgegengesetzten Weg, indem hier der Gesamtzusammenhang der betriebenen und in der IT abgebildeten Systeme in den Vordergrund tritt. Ziel ist die effiziente Gestaltung aller Geschäftsprozesse, die schnelle Reaktionsfähigkeit auf Marktbedürfnisse und damit eine Beschleunigung von Prozessveränderungen unter Verwendung bestehender Systeme. Denn eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit erfordert dynamische und nahtlos ineinandergreifende Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In der Realität überwiegen aber nach wie vor manuelle Abläufe und das führt zu Fehlern und Ineffizienz. Ein Problem, das sich durch automatisierte Human-Centric-Workflows (Mensch-zu-Mensch-Prozesse) einfach lösen lässt. Trotzdem begegnen viele Unternehmen dem Thema BPM eher zurückhaltend und begründen dies mit den Einstiegshürden, die mit der Einführung eines solchen Systems verbunden sind. Befürchtet werden Anfangsinvestitionen in die Infrastruktur genauso wie Lizenzkosten oder der Aufbau von internem BPM-Know-how. Unter dem Strich ist die Rechnung aber einfach: Dynamische Märkte erfordern schnelle Reaktionszeiten und die Faktoren Qualität, Zeit und Kosten sind zentral für eine langfristige Konkurrenzfähigkeit. Das heißt im Umkehrschluss: Zukunft hat, wer seine Prozesse kennt und diese mit einer entsprechenden leichtgewichtigen BPM-Lösung transparent und effizient organisiert. Die Gestaltung von Prozessen im Sinne von Geschäftsprozessanalyse, Simulation, Optimierung und Automation ist der Erfolgsfaktor schlechthin.

Die zunehmende Bedeutung von BPM spiegelt sich auch in der Strategie von PASS wider. Nachdem bereits Ende 2011 Anteile der BPS-Solutions Deutschland GmbH übernommen wurden, wird die Zusammenarbeit jetzt nochmals intensiviert und das BPM-Portfolio damit konsequent weiter ausgebaut: Das Unternehmen firmiert ab sofort als PASS BPM Solutions Deutschland GmbH. Die angebotene COSA BPM Suite stellt alle Funktionalitäten für eine umfassende Prozessanalyse, -automatisierung sowie -optimierung und -steuerung zur Verfügung. Darüber hinaus ermöglicht sie die Integration in die bestehende Systemlandschaft über Standardschnittstellen oder frei programmierbare Konnektoren.

COSA BPM Suite

Wir verfolgen mit COSA einen ganzheitlichen Ansatz – sowohl technisch als auch im Hinblick auf die Integration in die Unternehmenskultur. Denn ohne Akzeptanz und eine aktive Beteiligung der Mitarbeiter ist ein BPM-Projekt zum Scheitern verurteilt. BPM muss systematisch und nachhaltig im Unternehmen verankert werden. 


Process Designer
Der Process Designer liefert sämtliche Funktionen für eine stichhaltige Protokollierung und strukturierte Abbildung der Geschäftsprozesse. Dabei ermöglicht die grafische Benutzeroberfläche auch ungeübten Anwendern eine einfache und saubere Abbildung von Geschäftsprozessen, Zuständigkeiten, Rollen und Kompetenzen.

Simulator
Mit diesem Tool wird das Laufzeitverhalten der modellierten Prozesse simuliert – mit der Zielsetzung, Engpässe zu vermeiden und Durchlaufzeiten zu optimieren.

Engine
Die Engine ist das Herzstück der COSA BPM Suite und kontrolliert den Ablauf der Geschäftsprozesse. So werden beispielsweise Zugriffsberechtigungen sowie die Verteilung von Arbeit und Terminen überwacht. Darüber hinaus verwaltet die Engine alle im Prozesskontext enthaltenen Daten und ist erweiterbar um eine Archiv-Komponente.

Context Handler
Der Context Handler ist das Front-End für Endanwender und ist individuell konfigurierbar. Er enthält benutzerspezifische Aufgabenlisten sowie kontextbezogene Informationen über die anstehenden Aufgaben und Prozesse.

Control Station
Die Control Station ist der Leitstand für produktive BPM-Anwendungen und die Reporting- und Steuerungskomponente für das operative Management. So können kritische Entwicklungen frühzeitig erkannt werden.


Nur das Gesamtbild führt zum Erfolg

Ein Unternehmen, das seine Organisation und seine IT-Infrastruktur nicht aufeinander abstimmt, ist vergleichbar mit einem falsch betankten Rennwagen. Denn selbst die modernsten Systeme entfalten nur im perfekten Zusammenspiel aller Komponenten ihr volles Potenzial. Das erfordert zum einen die enge Kooperation der IT mit den Fachabteilungen und zum anderen eine Prozessoptimierung durch entsprechende BPM-Lösungen. Über eine Prozessautomatisierung reduzieren sich Medienbrüche im Daten- und Informationsfluss und das sorgt für erhöhte Qualität und Produktivität. Daraus resultiert letztendlich eine höhere Kundenzufriedenheit. Darüber hinaus ist eine differenzierte Gestaltung der Geschäftsprozesse über sämtliche Anwendungen hinweg ein wichtiger Baustein für eine konsequente und zukunftsweisende Unternehmensstrategie. Weiterer Vorteil: Prozessmodelle erlauben verschiedene Sichten auf das Unternehmen. Das verbessert das Prozessverständnis und macht Optimierungspotenziale erkennbar. Gleiches gilt für Ad-hoc-Reports oder Dashboards. Diese erhöhen die Transparenz und sind Grundlage für fundierte aber dennoch flexible und schnelle Entscheidungen – der zentrale Erfolgsfaktor auf dem Weg zum Realtime Enterprise. Das bestätigt auch der Trend hin zu Dynamic BPM. Denn eine hohe Reaktionsfähigkeit auf veränderte Marktbedürfnisse erfordert, dass Prozesse schnell verändert und angepasst werden können. Und genau hier liegen die Stärken der COSA BPM Suite: Prozesse Ad-hoc modellieren und auf Knopfdruck produktiv schalten. Ganz getreu dem Motto von Benjamin Franklin.

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Der Autor

Eckhard Herdt

Dr. med. Eckhard Herdt ist Senior Consultant und Leiter der Business Unit Technologies bei der PASS Consulting Group. Der Diplom-Ingenieur begann seine Karriere in der IT-Branche. In seiner anschließenden medizinischen Laufbahn arbeitete er als Neurochirurg und forschte auf den Gebieten der navigierten Neurosonographie sowie der funktionellen Analyse von Hirnfunktionen. Seit zehn Jahren widmet er sich wieder voll und ganz der IT, insbesondere neuen Technologien und ihrer Umsetzung in praktische Lösungen. Darüber hinaus zählen Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung und Automatisierung zu seinen Spezialgebieten.

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