Future IT – 50 Millionen Euro Kosteneinsparung in zwei Jahren für unsere Kunden

Was unglaublich klingt, ist durch harte Fakten bewiesen. „Future IT ist der Einsatz moderner Technologien zur Steigerung von Produktivität und Qualität aller IT-zentrierten Unternehmensprozesse“, so das programmatische Statement von Dr. Ralf Nagel, verantwortlicher Key Consulting Area Manager für IT-Management bei PASS. Und er ergänzt: „Die meisten Unternehmen können ihre Kosten- und Qualitätssituation deutlich verbessern, indem sie gewohnte Pfade verlassen und Abschied von teuren, proprietären Plattformen und Lösungen nehmen. Wir konnten in den letzten zwei Jahren über 50 Millionen Euro für unsere Kunden optimieren!“ Noch immer aber zögern Unternehmen, Bewährtes und damit den vermeintlich sicheren Weg aufzugeben, um sich neuen Handlungsoptionen wie z.B. offenen, skalierbaren und kosteneffizienten Plattformen zu öffnen. Die Angst vor Fehlinvestitionen ist groß. PASS hat deshalb das Methodenset Future IT entwickelt. Dieses ist geeignet, Optimierungspotenziale zu identifizieren und die Risiken der Umsetzung auf Kundenseite zu minimieren sowie Chancen abzusichern. Dass dieses Konzept aufgeht, zeigen mehrere erfolgreiche Projekte.

Investitionssicherheit bei strategischen IT-Entscheidungen – das wünschen sich Projektverantwortliche auf Unternehmensseite. Allzu oft bewegen sie sich allerdings in einer Grauzone. Garantien werden kaum gegeben und nicht wenige Projekte scheitern an unrealistischen Erwartungen. Das muss nicht sein. Wir analysieren und verifizieren Einsparpotenziale in einer sehr frühen Projektphase und treffen dadurch innerhalb eines definierten Zeit- und Kostenrahmens stichhaltige Kosten-/Nutzen-Aussagen. Je nach Ausgangslage des Kunden ist dabei die PASS Smartfieldanalyse oder der Proof of Concept das Mittel zum Erfolg.

Smartfieldanalyse
Wo liegen Kosteneinsparungs- und Wertschöpfungspotenziale? Diese Frage beantwortet unsere Smartfieldanalyse. Der Anspruch an die Unternehmens-IT steigt kontinuierlich. Ob es um die Automation von Produktions-, Backoffice- und Marktprozessen sowie Marktservices oder die Flexibilisierung und Innovationsanreicherung der eigenen Produkte geht (90 Prozent der Fahrzeuginnovationen kommen aus der IT) – die IT muss Lösungen bereitstellen. Insofern scheint es festgeschriebenes Gesetz, dass die Budgets mit den Anforderungen wachsen. Diesen Zusammenhang will PASS aufbrechen. Ähnlich dem Mooreschen Gesetz („Rund alle zwei Jahre verdoppelt sich die Leistung von Prozessoren – bei gleichzeitig sinkenden Kosten“) soll ein PASSsches Gesetz der Lösungsbereitstellung etabliert werden: Unser Ziel ist es zu zeigen, dass selbst bei steigenden Anforderungen die Kosten sinken können. An diesem Punkt setzt unsere Smartfieldanalyse an. In insgesamt sechs Phasen analysieren, prototypisieren, implementieren und verifizieren wir Maßnahmen, die Kosten sparen und Architekturen offener, interoperabler sowie zukunftsfähiger gestalten. Denn nur über ein optimiertes Preis-/Leistungsverhältnis gelingt der Spagat zwischen steigenden Ansprüchen und wachsendem Kostendruck.

Die erste Phase bildet die Potenzialanalyse. Hier erheben wir mittels eines Fragebogens sowie eines Workshops Kosten-, Produktivitäts- und Qualitätskennzahlen. Aufbauend auf den hier gewonnen Erkenntnissen, erfolgt in den Phasen zwei und drei die initiale und detaillierte Analyse in den einzelnen Key Performance Areas (KPA). Dabei ermitteln wir, basierend auf einem von PASS entwickelten Referenzmodell, das Delta zwischen dem Ideal-Zustand und der aktuellen Situation der Unternehmens-IT. Ergebnis ist eine GAP-Analyse pro KPA, die aufzeigt, wo Handlungsoptionen liegen.

PASS Future IT: Phasen der Smartfieldanalyse

Die aus der GAP-Analyse resultierenden Maßnahmenvorschläge werden mit den Kunden diskutiert, unterteilt in die folgenden Kategorien:

  • Quick-Wins: Maßnahmen, die ohne oder mit geringem Aufwand Effekte erzielen.
  • Validated Wins: Maßnahmen erfordern Umsetzungsaufwand, der angegebene Nutzen gilt jedoch als gesichert.
  • Unvalidated Wins: Aufwand und Nutzen sind geschätzt, die Präzisierung erfordert eine weitere Analyse. Die Maßnahmen sind in der Regel mittelfristig sinnvoll.
  • Potential: Erkennbares Verbesserungspotential; vage Aufwands-/Nutzen-Schätzung.
  • No Wins: Kein Verbesserungspotenzial.


Um unseren Kunden ein größtmögliches Maß an Investitionssicherheit zu geben, benennen wir konkrete Kostensenkungspotenziale. Gestützt wird dies durch unseren Smartfield-Simulator, der ermöglicht, unsere Empfehlungen durch Simulationen und eine Validierung der Parameter zu überprüfen. Das Tool stellt dafür Kosten und Nutzen der vorgeschlagenen Maßnahmen getrennt nach KPAs gegenüber. Der Kunde kann einzelne Bereiche auswählen und daraus resultierende Produktivitäts- und Qualitätsverbesserungen gezielt nachzeichnen. Auf Wunsch realisieren wir für unsere Kunden die Effizienz- und Einsparpotenziale. Die konkrete Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen findet in den Phasen vier bis sechs statt.

Proof of Concept (PoC)
Nicht selten kommen Unternehmen mit konkreten Anforderungen zu PASS und steigen entsprechend direkt in die Umsetzungsphase ein. Hier bietet ein vorgelagerter PoC die notwendige Sicherheit. Er zeigt, in Form eines Teilprojekts, dass die getroffenen Einsparaussagen eingehalten werden können.

Die Zahlen sprechen für sich

In der Umsetzungsphase nutzen wir – je nach Projekt – die verschiedenen PASS Factories (Analysis, Software, Migration, Test), die uns eine automatisierte Vorgehensweise ermöglichen. Immer mit dem Anspruch, Kosten zu senken und die Flexibilität der Systeme zu erhöhen. Dass sich der Mut, gewohnte Pfade zu verlassen, auszahlt, zeigen die folgenden Praxisberichte. Beispiele aus unterschiedlichen Branchen, mit unterschiedlichen Ausgangspositionen und unterschiedlichen Lösungswegen. Aber mit einer Gemeinsamkeit: eine signifikante und nachhaltige Senkung der IT-Kosten gepaart mit einer Erhöhung der Zukunftsfähigkeit und Flexibilität. Insgesamt konnten wir für unsere Kunden bereits über 50 Millionen Euro an Kosten einsparen.


Telekommunikationsunternehmen: Lizenzkosten gehören der Vergangenheit an
Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit war das Thema Lizenzoptimierung im Bereich der Endkundenportale. Ziel war eine Migration von Oracle BPEL auf eine Open-Source-Lösung. Nach einer Voruntersuchung auf Basis eines Kriterienkatalogs sowie verschiedener Prototypen fiel die Wahl auf Activiti. Die Lösung überzeugte sowohl in funktionaler Hinsicht als auch beim Laufzeitverhalten und beim Ressourcenbedarf. Die Machbarkeit der Migration stellte PASS mit der Migration Factory im Rahmen eines PoC unter Beweis. Das positive Ergebnis innerhalb von nur sechs Monaten: eine erfolgreiche vollautomatisierte Migration, ein Wegfall von Lizenzkosten sowie zusätzlich eine Halbierung der Hardware bei einer gleichzeitigen Performancesteigerung.

Posten

Betrag

Lizenzkosten vor der Migration pro Jahr

3.000.000 Euro

Zukünftige Lizenzkosten pro Jahr

1.300.000 Euro

Projektkosten PASS

1.477.000 Euro

ROI

< 11 Monate

Einsparung absolut im 1. Jahr

1.700.000 Euro

Einsparung prozentual jährlich

56,66 %


R+V Versicherung: Kosten und Komplexität reduziert

Die R+V setzte es sich zum Ziel, alle Anwendungen die unter IMS/DC liefen auf CICS zu migrieren. Hintergrund war eine Reduzierung der Betriebskomplexität sowie der Lizenzkosten. Dabei stellte die Versicherung folgende Anforderungen:

  • Die Masken unter CICS sollten genauso aussehen wie unter IMS/DC
  • Keine Einbußen in der Performance
  • Die Business-Logik der Programme bleibt unverändert

Wir erfüllten diese Punkte lückenlos und realisierten für die R+V auf drei Jahre gerechnet Einsparungen von über 80 Prozent.

Posten

Betrag

Kosten vor der Migration

1.000.000 Euro

Zukünftige Lizenzkosten

Keine

Projektkosten PASS

398.000 Euro

ROI

< 5 Monate

Einsparung absolut in 3 Jahren

2.602.000 Euro

Einsparung prozentual in 3 Jahren     

86,73 %

Die beiden Beispiele zeigen, wie sich durch eine Reduktion der Lizenzkosten deutliche Optimierungen erzielen lassen. Das ist allerdings nur ein möglicher Weg. Weitere Einsparpotenziale ergeben sich unter anderem durch ein Outsourcing, den Austausch von Hardware sowie durch eine Automatisierung der Softwareentwicklung und der Migration:

Outsourcing der Entwicklung, Wartung und Systembetreuung eines Banksystems an PASS

Posten

Betrag

Kosten vorher

10.740.500 Euro

Kosten nachher

8.288.570 Euro

Einsparung absolut in 3 Jahren

7.355.790 Euro

Einsparung prozentual in 3 Jahren         

22,83 %


Outsourcing eines Banksystems in das PASS Rechenzentrum inkl. Folgeoptimierungen (Applikationskonvergenz, Austausch von Hardware)

Posten

Betrag

Kosten vorher

8.288.570 Euro

Kosten nachher

2.745.890 Euro

Einsparung absolut in 3 Jahren   

16.628.040 Euro

Einsparung prozentual in 3 Jahren           

66,87 %


Automatisierte Migration mit der PASS Migration Factory für eine Bank
(Projekt ist noch nicht realisiert)

Posten

Betrag

Kosten vorher

100 Mio. Euro

Kosten nachher

18. Mio Euro

Einsparung absolut

82 Mio. Euro

Einsparung prozentual                      

82 %

Chancen nutzen

Kosten gesenkt und Flexibilität erhöht – die gerade beschriebenen Beispiele zeigen die enormen Einsparpotenziale, die bereits mit geringem Aufwand realisierbar sind und die IT fit für die Zukunft machen. Gleichwohl ist kein Unternehmen wie das andere und Erfolge lassen sich nicht ohne weiteres übertragen. Erfahrungsgemäß sind vor allem bei heterogenen Gesamtumgebungen große Optimierungspotenziale vorhanden. Aufschluss kann im Einzelfall immer nur eine individuelle Analyse geben. Und hier gilt: wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Sie wollen mehr erfahren? Gerne stellen wir für Sie Kontakt zu unseren Referenzkunden her.

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Die Autorin

Gabi Oldag

Gabi Oldag studierte International Business Administration an der Berufsakademie in Berlin. Seit September 2012 ist sie Head of Business Development Technologies. Ihre Laufbahn bei der PASS Consulting Group startete sie in der Business Unit Travel in Miami. Anschließend verantwortete sie zuerst als Teil- und später als Projektleiterin die Einführung eines Agenten-Front-Ends bei einer namhaften internationalen Airline. Danach übernahm sie den Vertrieb der Business Unit Travel für den Raum EMEA.